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Wann brauchen Sie wirklich einen Webdesigner?

Claudia Frank
Claudia Frank

Autorin // Lovely Webdesign

Für Existenzgründer ist es oft besser, zunächst einmal einen preisgünstigen Webauftritt mit einem Webbaukasten selbst aufzustellen. Aber was ist, wenn Sie weiter fortgeschritten sind? Wann lohnt sich die Investition in einen professionellen Webauftritt wirklich? Hier sind vier Gründe, wann Sie darüber nachdenken sollten:

1. Sie wissen nicht, was man beim Aufbau einer guten Website berücksichtigen muss

Mit all den mittlerweile auf dem Markt befindlichen Webbaukästen, WordPress-Vorlagen, Page Buildern etc. ist es mehr als verlockend, sich eine eigene, kostengünstige Website zu erstellen. Egal ob Sie nun Eigenbau bevorzugen oder einen guten Webdesigner engagieren, folgende Punkte müssen dabei stets gewährleistet sein:

  • Ansprechendes, zielgruppengerechtes Design
  • Klare Navigation und (Seiten-)Struktur
  • Verständliche und informative Webseiten-Inhalte
  • Einwandfrei funktionierende Technik inklusive rascher Ladezeiten
  • Einwandfreie Funktionalität auch bei unterschiedlichen Endgeräten, wie Smartphones
  • Optimierung der Website auf Suchmaschinen-Freundlichkeit zur besseren Findbarkeit bei Google & Co.
  • Einwandfreie, rechtsichere Kontaktformulare
  • Beachtung der Rechtsnormen (Impressum, Datenschutzerklärung) etc.

Das ist Einiges. Ja. Sich in die entsprechende Thematik einzuarbeiten, kostet auf jeden Fall einiges an Zeit. Tun Sie es nicht, haben Sie an der ein oder anderen Stelle zwangsläufig ein Problem, was sich in Ihren Website-Erfolgen widerspiegeln wird. 

2. Sie wissen nicht, wie man eine Website baut, die Resultate bringt

Eine Webseite ist für die meisten Unternehmen der wichtigste Teil des Marketings – mal abgesehen von den Social Media Koryphäen. Es gibt kein Medium, mit dem Sie so viele Möglichkeiten haben, Ihr Unternehmen und Ihr Angebot zu präsentieren und Nutzen für Ihre Besucher zu schaffen.

Wenn Sie keine Erfahrung haben, wie Sie eine Website konstruieren und gestalten, die Ihre Besucher und potenziellen Kunden anspricht, sie zum Wiederkommen animiert und Ihre Besucher zu dem gewünschten nächsten Schritt führt, haben Sie zwar einen Webauftritt. Aber was ist mit den erhofften Resultaten?

Ein geschickt platzierter Call-to-Action Button kann beispielsweise bewirken, dass der Besucher ein Beratungsgespräch bei Ihnen bucht. Auf der anderen Seite haben Sie durch die Auswahl der Inhalte auch die Möglichkeit, etwaige unliebsame Besucher von Ihrem Angebot fernzuhalten, in dem Sie klarstellen, wem das Angebot Nutzen bringt und wem nicht. Ja – auch das kann ein gewünschtes Resultat sein, nämlich Zeitersparnis. Plagen Sie sich nicht mit potenziellen Kunden, die nie Ihre Kunden werden (oder noch schlimmer Ihre Albtraumkunden werden könnten).

Es gilt, mit Ihrem Webangebot die richtigen Kunden anzuziehen, sie über Ihr Unternehmen und Ihr Angebot aufzuklären und zu einer gewünschten Handlung zu führen.

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie so etwas hinbekommen, sind Sie mit einem guten Webdesigner, der auch etwas von „Conversion Optimierung“ versteht,  besser aufgehoben. Basierend auf Ihren Zielen und der daraus entwickelten Strategie wird die gesamte Konstruktion, die Gestaltung, die Elemente und die Inhalte der Website so umgesetzt, dass Sie mit entsprechenden Resultaten rechnen können, die regelmäßig kontrolliert und weiter optimiert werden können.

3. Sie haben keine Zeit, die Website zu bauen

Webdesign ist zeitintensiv: Brauchen Sie nur einen One-Pager, sind Sie natürlich viel rascher mit den damit verbundenen Aufgaben durch als mit einem Webauftritt, der 10 oder mehr Seiten umfasst.

Dennoch dürfen selbst bei dem kleinsten Auftritt die unter Punkt 1 angeführten Punkte nicht außer Acht gelassen werden. Nicht selten wird so aus den ursprünglich avisierten 2 Tagen für einen kleinen OnePager ein Thema, dass Sie die nächsten Wochen und Monate immer wieder in Anspruch nehmen wird. Kein Scherz!

4. Sie wollen mit Ihrer Website gegenüber Ihrem Wettbewerb hervorstechen

Wenn Sie Ihre Traum-Webseite aufbauen, dann möchten wahrscheinlich auch, dass sie gegenüber Ihrem Wettbewerb hervorsticht? 

Die Standard-Baukasten-Auftritte oder auch WordPress-Vorlagen sehen mitunter auf den ersten Blick durchaus attraktiv. Aber sie sind zwangsläufig generisch, weil sie für möglichst viele Unternehmen passen müssen (sonst verdienen die Vertreiber nichts). Das Besondere, was Ihr Unternehmen ausmacht, bleibt dabei außen vor.

Insofern sind Sie gezwungen, egal was auch immer Sie verwenden – Webbaukasten, WordPress-Vorlage (Theme) etc. – diese individuell auf Ihre Bedürfnisse anzupassen. Das funktioniert je nach System mehr oder weniger gut.

Ihr Webauftritt muss das Herz Ihres Unternehmens widerspiegeln. Die Besonderheiten müssen eindeutig hervorgehen und Ihre Zielkunden ansprechen.

Ein guter Webdesigner kann Ihnen helfen, zu einem authentischen und wirkungsvollen Webauftritt zu kommen, der das Besondere an Ihrem Unternehmen zu Tage bringt und Ihr Angebot klar präsentiert.

Zusammenfassung

Mitunter ist es an der Zeit, einen Webauftritt zu professionalisieren  (oder aufzustellen). Wenn Sie nicht die Zeit und Erfahrung mitbringen, das Ganze auf ein wirklich gutes Niveau zu bringen, sind Sie mit der Investition in einen professionellen Webdesigner oder einer Agentur gewöhnlich besser bedient (entsprechendes Budget vorausgesetzt). Worauf es bei der Auswahl ankommt, finden Sie in meinem Blogpost „12 Profi-Tipps, wie Sie den richtigen Webdesigner für sich finden“.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Was sind Ihre Beweggründe, einen professionellen Webdesigner oder eine Agentur einzusetzen? Oder sind Sie bis dato mit der Marke Eigenbau gut gefahren? Ich bin gespannt auf Ihren Kommentar.

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