Auf einen Blick
Klären Sie vor dem Shooting: Welche Motive brauchen Sie? Welcher Stil passt zur Zielgruppe? Funktioniert die Location – Licht, Hintergrund, Atmosphäre? Welche Outfits und Requisiten brauchen Sie?
Wählen Sie einen Fotografen, der die speziellen Anforderungen der Website-Fotografie kennt: Blickführung, Freiraum für Text, Hero-Format. Ein Allrounder reicht hier meist nicht.
Das Hero-Bild verdient besondere Aufmerksamkeit: Es entscheidet in Sekunden, ob jemand bleibt. Achten Sie auf Blickachsen und genügend Freiraum für die Headline und Texte.
Klären Sie Nutzungsrechte schriftlich, bevor Sie beauftragen. Unklare Lizenzen werden später teuer. Sofern nicht nur Sie, sondern auch andere Personen fotografiert werden, holen Sie auch Einwilligungen zur Bildnutzung rechtzeitig ein.
Inhaltsverzeichnis
1. Anforderungen vor der Suche klären 2. Den richtigen Fotografen finden 3. Portfolio und Stil kritisch prüfen 4. Arbeitsweise und Chemie testen 5. Location, Requisiten und Kleidung sorgfältig planen 6. Shooting selbst – Ablauf am Drehtag 7. Angebot und Rechte genau prüfen 8. Praktische Tipps für Website-Fotos 9. Häufige Fragen1. Anforderungen vor der Suche klären
Sich über die eigenen Anforderungen klar werden
Bevor Sie einen Fotografen auswählen, sollten Sie zuerst klären, welche Bilder Sie überhaupt benötigen. Denn ohne klare Anforderungen entstehen am Ende oft „schöne Fotos“, die jedoch nicht die gewünschte Wirkung erzielen.
Verschaffen Sie sich dazu einen Überblick über die wichtigsten Aspekte Ihres Fotoshootings:
- Nutzung: Wo werden die Bilder eingesetzt (Website, Social Media, PR, Print)?
- Stil: Welche Wirkung sollen die Bilder haben (formal, nahbar, modern, reduziert)?
- Location: Studio, Büro, Outdoor oder eine Kombination?
- Mimik: Ernst, freundlich, offen oder zurückhaltend?
- Posing: Klassisch, locker, in Bewegung oder mit Interaktion?
- Kleidung: Formal, Business Casual oder bewusst leger?
- Utensilien: Laptop, Notizbuch, Werkzeuge oder bewusst minimalistisch?
Wenn Sie gerade eine neue Website planen, beziehen Sie Ihren Webdesigner frühzeitig mit ein. Fotograf und Webdesigner, die nicht miteinander abgestimmt sind, arbeiten häufig aneinander vorbei – und die Bilder passen später nicht optimal ins Layout.
Abbildung 1: Anforderungen Business-Fotografie
Visuelle Wirkung definieren
Auf Basis dieser Punkte können Sie ein kleines Moodboard mit Beispielbildern erstellen. So entsteht eine klare visuelle Richtung, die Sie später gezielt mit Ihrem Fotografen besprechen können.
Ein einfacher Trick: Nutzen Sie Screenshots von Stockfotos und testen Sie diese probeweise in Ihrem Website-Layout (z. B. in PowerPoint). So sehen Sie schnell, welche Bildtypen wirklich funktionieren – und welche nicht.
Foto-Shooting-Vorlage
Damit Sie Ihre Anforderungen strukturiert festhalten können, habe ich eine kompakte Foto-Shooting-Vorlage erstellt. Sie führt Sie Schritt für Schritt durch alle wichtigen Punkte – von Einsatzbereichen über Stil bis hin zu konkreten Motiven.
Sie können sich die Vorlage hier kostenlos sichern und direkt für Ihr nächstes Shooting nutzen:
2. Den richtigen Fotografen finden
Viele Fotografen sind Allrounder: Hochzeiten, Babys, Business. Für „normales" Business mag das noch funktionieren, aber bei Website-Fotografie knirscht es oft. Dann hört man häufig: „Na, dann baut man die Website eben um die Bilder herum." Nein, Freunde, so funktioniert das nicht.
Business ist nicht gleich Business: Typische Corporate-Fotografie richtet sich an Konzerne, Jahresberichte oder Pressefotos. Der Stil ist distanziert, repräsentativ, oft kühl – für Berater, Coaches oder Dienstleister die falsche Wahl. Damit wirken Sie unnahbar statt einladend und sympathisch.
Gehen Sie gezielt vor: Suchen Sie z. B. nach „Business Fotograf + Stadt", „Business Portrait + Stadt" oder „Personal Branding Fotografie". Prüfen Sie, ob die Fotografen tatsächlich Business-Fotografie für Websites im Fokus haben.
Tipp: Schauen Sie sich Websites aus Ihrer Region an, deren Bilderwelt Ihnen gefällt – auch aus anderen Branchen. Wer hat die Fotos gemacht? Schauen Sie ins Impressum und prüfen Sie das Portfolio des Fotografen. Das sagt oft mehr als jede Empfehlung.
Abbildung 2: Fotograf finden – Geheimtipp
3. Portfolio und Stil kritisch prüfen
Schauen Sie sich das Portfolio des Fotografen genau an. Gefällt Ihnen der Stil – oder langweilt er? Achten Sie auf Posing, Mimik, Hintergründe: Wirken die Menschen lebendig oder eher steif?
Wichtig: Gibt es mehrere starke Bilder pro Person oder Projekt, oder nur einzelne Glückstreffer? Das zeigt, ob der Fotograf zuverlässig gute Ergebnisse liefert und Erfahrung mit Einzelpersonen und KMU hat.
Tipp: Achten Sie auf Natürlichkeit. Im Studio ist das oft nur bedingt möglich – gerade wenn Sie konkrete Arbeitssituationen oder Ihr Office zeigen wollen. Natürlichkeit lässt sich selten im Studio erzeugen.
4. Arbeitsweise und Chemie testen
Vereinbaren Sie ein kurzes Vorgespräch – per Telefon oder Zoom. Achten Sie darauf, ob der Fotograf von sich aus auf wichtige Punkte eingeht:
- Klärt er den gewünschten Einsatz und Ihre Zielsetzung?
- Stellt er Fragen zu Zielgruppe und Positionierung?
- Bespricht er Location, spezielle Wünsche oder mögliche Szenarien?
- Möchte er sich vor Ort alles vor dem Shooting und vor der Angebotsabgabe anschauen?
- Erklärt er Ablauf, Vorbereitung und Outfit-Tipps?
- Erläutert er Retusche und den Bildauswahlprozess?
- Geht er konkret auf Nutzungsrechte ein?
Achten Sie auch auf Ihr Bauchgefühl: Gibt es No-Gos? Fühlen Sie sich verstanden und gut aufgehoben? Wenn Sie bereits beim Vorgespräch ein ungutes Gefühl haben, suchen Sie besser weiter. Andernfalls rächt es sich.
Abbildung 3: Fotograf Klärungen
5. Location, Requisiten und Kleidung sorgfältig planen
Location-Besichtigungen kosten Zeit – deshalb werden sie oft übersprungen. Nicht jede Umgebung eignet sich für Business-Fotografie. Ungeeignete Räumlichkeiten, Gegenlicht durch Fenster, unruhige Hintergründe – das lässt sich oft nicht retten. Auch nicht von einem erfahrenen Fotografen. Planen Sie in solchen Fällen Alternativen: draußen, in einem Café (bei Einzelpersonen) oder ein geeignetes Büro, das Sie stundenweise mieten können.
Selbst mit Besichtigung bleibt ein Risiko: Viele Fotografen bringen keine Tageslicht-Lampen mit, weil der Auf- und Abbau Zeit kostet. Das rächt sich am Shooting, wenn Personen nicht optimal ausgeleuchtet sind. Klären Sie deshalb vorab mit Ihrem Fotografen, ob Ihre Lichtverhältnisse für die Portrait-Fotografie wirklich optimal sind. Tageslichtlampen und/oder Beauty Dishes bringen hier Abhilfe. Blitzlichter alleine erzeugen keine natürlich wirkenden Portraits.
Klären Sie weiterhin:
- Welche Motive sollen konkret entstehen?
- In welchen Outfits – und wie viele Looks sind geplant?
- Mit welchen Requisiten oder Arbeitsutensilien?
- Was soll auf den Bildern passieren – Gespräch, Arbeit am Laptop, Präsentation?
Wer das nicht vorher festlegt, improvisiert am Drehtag. Und Improvisation liefert selten die Bilder, die Ihre Website wirklich braucht.
Abbildung 4: Business-Fotografie No-Gos
6. Shooting selbst – Ablauf am Drehtag
Am Drehtag zählen Ruhe, Struktur und gute Vorbereitung. Sorgen Sie dafür, dass Sie entspannt starten können: genug Zeitpuffer einplanen, Outfits bereitlegen, Requisiten griffbereit haben – und briefen Sie auch Ihre Mitarbeiter entsprechend.
Tipps für einen reibungslosen Ablauf:
- Einstieg: Kurzes Briefing mit dem Fotografen – noch einmal Ziele, gewünschte Motive und Blickwinkel durchsprechen.
- Posing & Mimik: Lassen Sie sich führen. Ein guter Fotograf zeigt, wie Sie stehen, sitzen oder Gesten einsetzen, damit alles authentisch wirkt.
- Abwechslung: Nutzen Sie unterschiedliche Orte am Platz, Perspektiven und Lichtstimmungen – auch kleine Änderungen im Hintergrund oder beim Outfit machen einen großen Unterschied.
- Bildauswahl: Machen Sie zwischendurch Testaufnahmen. So sehen Sie sofort, ob die Bilder die gewünschte Wirkung haben.
- Pausen: Gerade bei längeren Shootings wichtig, um entspannt zu bleiben und natürliche Mimik zu behalten. Sorgen Sie für kleine Pausen mit Getränken und Snacks, damit Energie und gute Laune erhalten bleiben.
- Dokumentation: Fotografen notieren oft, welche Einstellungen und Motive besonders gut funktionieren. So können später ähnliche Bilder reproduziert werden.
Ein Shooting, das gut vorbereitet ist, macht sich bezahlt.
Abbildung 5: Business-Fotografie Fotoshooting
7. Angebot und Rechte genau prüfen
Lassen Sie sich ein schriftliches Angebot mit klarer Leistungsbeschreibung geben. Wichtige Punkte sind dabei: Shooting-Dauer, Anzahl finaler Bilder, Retusche, Anfahrt und die Option auf zusätzliche Motive.
Fragen Sie unbedingt nach den Nutzungsrechten: Für welche Kanäle sind die Bilder freigegeben – Website, Social Media, Anzeigen, Print? Und für wie lange? Unklare Lizenzen sind ein häufiger Stolperstein, der später teuer werden kann.
Achten Sie auch auf Einwilligungen zur Bildnutzung – insbesondere für Mitarbeiter, die abgebildet werden. Wer das Unternehmen verlässt oder es anderweitig Ärger gibt, kann Ihnen sonst verweigern, Bilder, auf denen er zu sehen ist, weiter zu nutzen.
8. Praktische Tipps für Website-Fotos
8.1 Das Hero-Bild: erfolgskritisch und oft falsch gemacht
Das Hero-Bild ist das große Bild ganz oben auf Ihrer Website – noch bevor der Besucher scrollt. Es ist der Bereich, den man sofort sieht, wenn die Seite lädt.
Meist besteht dieser Bereich aus einem Bild, einer Überschrift, einer kurzen Erklärung und einem Button. Genau hier entscheidet sich, ob jemand bleibt oder weiterklickt. Das passiert nicht bewusst, sondern in Sekundenbruchteilen. Wirkt dieser erste Eindruck langweilig oder unklar, ist der Besucher schnell wieder weg.
Das Hero-Bild hat einen Job: In drei Sekunden klar machen, was Sie tun, für wen – und warum jemand bleiben sollte. Ein Bild, das das nicht schafft, gehört nicht dorthin.
Vermeiden Sie Hero-Bilder, die wie ein Schulchor wirken – alle säuberlich aufgereiht und mit dem typischen „Cheese“-Lächeln.
Solche Bilder wirken zu künstlich und transportieren nicht die eigentliche Botschaft: Worum es geht, für wen und warum Sie.
Abbildung 6: Hero-Bild - So besser nicht
Blickführung
Die häufigste Blickrichtung bei Hero-Bildern ist frontal: Die Person schaut direkt in die Augen des Betrachters. Das schafft eine unmittelbare Verbindung, vorausgesetzt Pose, Mimik und Bildkomposition stimmen. In manchen Fällen kann auch ein leicht seitlicher Blick oder eine andere Perspektive eine dynamischere Wirkung erzielen.
Abbildung 7: Hero-Bild für Website - Typische Blickrichtung
Menschen folgen Blicken. Schaut die Person im Bild aus dem Bild heraus, zieht sie den Blick des Besuchers mit – weg von der Headline, weg vom Call-to-Action. Der Nutzer schaut ins Leere. Das wirkt unbewusst irritierend.
Abbildung 8: Hero-Bild Blickrichtung falsch
Die Faustregel: Der Blick führt zur Headline – nicht davon weg. Idealerweise schaut die Person im Bild in Richtung Text oder Button und lenkt so die Aufmerksamkeit genau dorthin.
Abbildung 9: Hero-Bild Blickrichtung richtig
Websites werden in westlichen Ländern oft in einer Z-Bewegung gelesen: von links oben nach rechts, dann diagonal nach unten. Das Hero-Bild sollte diese Bewegung unterstützen, nicht durchbrechen.
Freiraum (White Space)
Im sogenannten White Space („Freifläche") des Hero-Bildes wird der Text untergebracht: Headline, Subline, Button. Das Bild braucht deshalb ausreichend Fläche, die genau dafür vorgesehen ist. Das ist meist deutlich mehr als bei einem normalen Foto – und hängt mit den Anforderungen von Websites zusammen.
Viele Bilder scheitern genau daran: Sie sind zu voll und zu detailreich. Es fehlt der ruhige Bereich, auf dem Text überhaupt wirken kann.
Freiflächen – bewusst offengelassen, mit neutralem Hintergrund – müssen deshalb beim Shooting eingeplant werden. Wird das vergessen, muss später künstlich Platz geschaffen werden. Und das sieht man fast immer.
8.2 Was bei Web-People-Fotos grundsätzlich zählt
Authentizität schlägt Perfektion. Gute Businessfotos zeigen Menschen in echten Situationen: bei der Arbeit, im Gespräch, in Bewegung. Nicht gestellt, nicht symmetrisch, nicht steril. Bilder, bei denen man sofort versteht, was hier passiert – und wer diese Person ist.
Konsistenz ist entscheidend. Einheitlicher Stil, Lichtführung und Farbwelt über alle Bilder hinweg sorgen für ein professionelles Gesamtbild.
Websites wachsen, Inhalte verändern sich: Bilder vom Shooting vor drei Jahren, ergänzende Stockfotos oder ein neues Bild von einem anderen Fotografen. Irgendwann wirkt die Bildwelt nicht mehr konsistent, sondern zusammengestückelt.
Definieren Sie deshalb früh Leitplanken für Stil, Licht, Motive und Farbwelt. Das sorgt dafür, dass Ihre Bildsprache auch dann stimmig bleibt, wenn nicht alle Bilder aus derselben Quelle stammen.
9. Häufige Fragen
Warum funktionieren so viele Business-Fotos auf Websites nicht?
Das Problem liegt selten an der Kamera – sondern am Konzept. Die meisten Businessfotos, die man bekommt, funktionieren schlicht nicht für Websites. Zu gestellte Aufnahmen, kein Freiraum für Text, falsche Blickrichtungen, langweilige unruhige Hintergründe – die Liste ist lang.
Dazu kommt: Viele Fotografen kennen die speziellen Anforderungen der Website-Fotografie nicht – Hero-Format, Blickführung, konsistente Bildsprache.
Das Ergebnis: Bilder, die zwar technisch in Ordnung sein mögen, in der Praxis aber weitgehend unbrauchbar sind.
Woran erkenne ich, ob ein Fotograf für Website-Fotografie geeignet ist?
Am deutlichsten zeigt es sich an Top-Personenfotos auf anderen Websites.
Schauen Sie sich das Portfolio genau an: Sind dort Einzelpersonen und Teams in echten Situationen zu sehen – nicht nur Hochzeiten, Babybäuche oder Konzernbilder?
Achten Sie außerdem auf das Vorgespräch: Spricht der Fotograf von sich aus über Blickführung, Freiraum für Text und den konkreten Einsatz der Bilder auf der Website?
Wer diese Punkte nicht kennt, hat vermutlich zu wenig Erfahrung mit Website-Fotografie für Berater, Coaches und Dienstleister – und liefert wahrscheinlich Fotos, die auf Ihrer Website nicht wirken.
Wie finde ich einen Fotografen, der wirklich zu mir und meiner Zielgruppe passt?
Der direkteste Weg: Schauen Sie sich Websites in Ihrer Region an, die optisch überzeugen – auch aus anderen Branchen. Gefallen Ihnen die Fotos und passen sie zu Ihrem gewünschten Stil, werfen Sie einen Blick ins Impressum: Wer hat die Bilder gemacht?
Ergänzend helfen gezielte Suchanfragen wie „Business Portrait + Stadt" oder „Personal Branding Fotografie + Region".
Wie bereite ich ein Shooting richtig vor?
Die Vorbereitung entscheidet oft mehr über das Ergebnis als das Shooting selbst. Dazu gehören:
- Eine klare Motivliste mit konkreten Situationen, die Sie zeigen möchten.
- Geplante Outfits und Requisiten, passend zu Ihrer Botschaft und dem Stil der Website.
- Eine vorab geprüfte Location, inklusive Lichtcheck zur geplanten Tageszeit.
- Ein abgestimmter Ablauf für den Drehtag, damit alles reibungslos läuft.
Wer das nicht vorbereitet, improvisiert – und Improvisation liefert selten die Bilder, die Ihre Website wirklich braucht.
Was muss ich bei Nutzungsrechten und Einwilligungen zur Bildnutzung beachten?
Klären Sie die Nutzungsrechte unbedingt schriftlich, noch bevor Sie den Fotografen beauftragen:
- Für welche Kanäle dürfen die Bilder verwendet werden – Website, Social Media, Anzeigen, Print?
- Gibt es zeitliche oder räumliche Einschränkungen?
Unklare Lizenzen sind einer der häufigsten und teuersten Stolpersteine.
Zusätzlich benötigen Sie Einwilligungen zur Bildnutzung für alle abgebildeten Personen – auch für Mitarbeiter. Wer das Unternehmen verlässt oder es anderweitig Ärger gibt, kann Ihnen sonst verweigern, Bilder, auf denen er zu sehen ist, weiter zu nutzen.












